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Estrich schwimmend – Storz Fussbodenbau

Estrich schwimmend

Estricharbeiten

Wir führen seit 1969 sämtliche Estricharten nach DIN 18 560 und DIN 18 353 im Hochbau aus.

Estrich gem. DIN 18 560 / DIN EN 13 813 ist:
"Estrich ein auf einem tragenden Untergrund oder auf einer zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschicht hergestelltes Bauteil, das unmittelbar nutzfähig ist, oder mit einem Oberbelag belegt werden kann."

Wir bieten folgende Estricharten an:

Calciumsulfatestrich

Als Calciumsulfatestriche (CA) werden Estriche bezeichnet, deren Bindemittel aus Calciumsulfathalbhydrat und/oder aus wasserfreiem Calciumsulfat (sogenannter Anhydrit) besteht. Mit Wasser reagierend entsteht Calciumsulfatdihydrat (Gips). Calciumsulfatestriche werden nach DIN EN 13813 mit CA gekennzeichnet und umgangssprachlich häufig als Anhydritestrich bezeichnet. Aufgrund des geringen Schwindverhaltens weisen CA nicht das für CT übliche Schüsseln (konkav) bzw. spätere Randabsenkungen (konvex) auf und können großflächig mit geringem Fugenanteil verlegt werden. Sie werden als konventionell zu verarbeitender Estrich oder als Fließestrich eingebaut, sind früh begehbar und belastbar und relativ unempfindlich gegen Zugluft. Als Fließestriche können CA nach DIN 18560-2 auch mit CAF gekennzeichnet werden. CAF haben die weiteren Vorteile der schnellen, verarbeitungsfreundlichen Verlegung, der geringeren Estrichdicke und der guten Wärmeleitfähigkeit bei Heizestrichen. CA sind nicht wasserbeständig und dürfen keiner andauernden Durchfeuchtung ausgesetzt werden. Sie sind deshalb nicht für den Einsatz in gewerblichen Nassräumen (Gefälle, Abfluss) oder für Außenanwendung geeignet. In häuslichen Feuchträumen (z.B. Bad) werden sie durch eine Verbundabdichtung geschützt. Bei späterer Durchfeuchtung ist ein höheres Schimmelrisiko als bei Zement- oder Gußasphaltestrich zu erwarten. Vor Belagsverlegung, bzw. Voranstrich muss der CA auf eine Restfeuchte von 0,5 %, als Heizestrich auf 0,3 % heruntertrocknen. Die Restfeuchte wird mit einem CM-Messgerät ermittelt. Ausgestemmter Anhydritestrich gilt als normaler Bauschutt, wenn keine organischen Bestandteile >5 % vorhanden sind.

Zementestrich

Der bekannteste Estrich ist der nach DIN EN 13 813 als CT (von Cementitious screed) bezeichnete Zementestrich. Es handelt sich dabei um einen Beton, dessen Korngröße und Mischung auf seine spezielle Verwendung optimiert wurde. Vorteil des CT ist die Beständigkeit gegenüber Wasser nach der Aushärtung. Nachteilig ist sein Verhalten auf Dämmung oder Trennlage. Durch „Schrumpfungsvorgänge“, die sich beim Erhärtungsvorgang des Estrichs in Kriechen und Schwinden infolge der ungleichmäßigen Hydratation ausdrücken, ist die Feldgröße in der Regel auf 36 m² zu begrenzen, da sich in der Konstruktion sonst unkontrolliert Risse bilden. CT ist feuchtebeständig, kann aber wie jedes zementäre System im nassen Zustand an Festigkeit verlieren. Zementestrich erfordert beim Einbringen und während der Erstarrung eine Mindesttemperatur von 5 °C (auch nachts). Während der Erstarrungsphase darf diese Temperatur nicht unterschritten werden, da sonst mit starken Festigkeitsverlusten zu rechnen ist. Der Estrich ist vor Zugluft und Wassereintrag (undichtes Dach, Auskippen von Wasser usw.) zu schützen. Die Zugluft führt durch den Kapillarzug zu einer erhöhten Hydratation im Oberflächenbereich. Das bedeutet, dass „oben“ ein kleineres Volumen ist als „unten“ und der Estrich schüsselt stark (konkav). Zwangstrocknungen durch Heizungen führen zum Abbruch der Hydratation, bzw. des Kristallwachstums. Daraus resultiert ein Schaden, wenn der Estrich Feuchte bekommt, z. B. durch Wasser aus einem Verlegemörtel. Die Begehbarkeit richtet sich nach der Art des Zements (CEM I, CEM II), der Dicke und den Umgebungsbedingungen. Nach 28 Tagen kann die erste Feuchtemessung durchgeführt werden. Soll der Zementestrich mit einem Bodenbelag versehen werden, so muss der Estrich "genügend trocken" (3.1.1 der DIN 18365 - Bodenbelagsarbeiten) sein. Die Überprüfung der Restfeuchte sollte mit der CM-Methode durchgeführt werden. Die so genannte Belegreife soll erreicht sein, wenn der Estrich eine Restfeuchte von maximal 2,0 CM % (unbeheizt), bzw. 1,8 CM % (beheizt) aufweist.

Verbundestrich

Verbundestrich liegt direkt auf dem Rohbeton und ist mit diesem durch entsprechende Haftbrücken innig verbunden. Bei der Herstellung eines Verbundestrichs ist die richtige Untergrundvorbereitung (siehe Bereich Betonstrahltechnik) maßgebend, damit es zu keinen Hohlstellen kommt.

Estrich auf Trennlage

Der Estrich wird hier mit Hilfe einer Trennschicht vom Untergrund entkoppelt. Als Trennschicht kann man z. B. Polyethylenfolien oder Bitumenpapier verwenden. Einsatzgebiete von Estrich auf Trennlage sind Bereiche wie: Heizräume, Wasch- und Trockenräume oder Lagerräume. Die Trennlagen sind in der Regel zweilagig zu verlegen.

Estrich auf Dämmschicht

Genannt auch "schwimmender Estrich". Er wird über einer oder mehreren Dämmschicht eingebaut und hat keine unmittelbare Verbindung mit den angrenzenden Bauteilen. Der schwimmende Estrich hat sowohl gute Schallschutz- als auch Wärmeschutzeigenschaften. Der Estrich ist auch für die Lastverteilung über dem Dämmstoff zuständig. Der Dämmstoff kann je nach erforderlicher Dicke ein- oder mehrlagig sein.

Schnellestrich

Normale Estriche wie z. B. Zement- oder Calciumsulfatestriche benötigen in der Regel mehrere Wochen Trocknungszeit (in Abhängigkeit der Estrichdicke in Verbindung mit entsprechender Luft- u. Temperaturverhältnisse innerhalb den Räumlichkeiten). Durch Zusatzmittel oder Binderarten können diese Trocknungszeiten wesentlich verringert werden.

Leichtestrich/ Ausgleichsestrich

Wird eingesetzt, um Unebenheiten des tragenden Untergrundes auszugleichen oder zur Füllung von Rohrzwischenbereichen. Einsatz auch als Zwischenlage zur Herstellung einer bestimmten Höhe und Gewichtsreduzierung.

Industrieestrich

Unmittelbar genutzte Industrieestriche sind starken mechanischen und dynamischen Beanspruchungen ausgesetzt. Abhängig von der Branche zählen dazu vor allem Stoß- und Druckbelastungen, Fahrverkehr, Temperaturschwankungen und aggressive Chemikalien. Industrieestriche müssen deshalb eine hohe Stand- und Verschleißfestigkeit aufweisen sowie abriebfest sein.

Heizestrich

Heizestrich ist ein schwimmender Estrich, der zur Aufnahme von Heizelementen für die Raumheizung sowie der Wärmespeicherung dient. Der Heizestrich muss grundsätzlich den Anforderungen des schwimmenden Estrichs genügen.


Vorteile von Estrich:

  • Unterbau für jeden Oberbelag
  • Je nach Konstruktion ist eine Verlegung mit oder ohne Fugen möglich
  • strapazierfähig
  • für Fußbodenheizung geeignet
  • Möglichkeit der Einfärbung
  • Schallschutz
  • Wärmedämmung